Bei vielen Menschen weichen heutiger Beruf und die Kindheitsträume von dem, was man einmal werden wollte, stark voneinander ab. Ich denke, ich wusste schon immer, dass ich etwas Kreatives machen werde und so habe ich schon früh diesen Weg eingeschlagen. Nach dem Abschluss an der Fachoberschule für Gestaltung in München, habe ich mich dann für ein Kommunikationsdesign-Studium entschieden, da mich dessen Vielfalt und die unterschiedlichen Entwicklungsmöglichkeiten, die es einem bietet, überzeugt haben.

Nach meinem Studium in Trier und Paris und verschiedenen Praktika habe ich mich ganz bewusst dazu entschlossen, in Berlin zu leben und zu arbeiten. Die noch immer herrschende Aufbruchsstimmung, die unzähligen kreativen Menschen, die hier ihren Lebensmittelpunkt haben und diese beinahe unbegrenzte Vielfalt die diese Stadt bietet, machen sie für mich zu einem spannenden Arbeitsumfeld.

Meine Inspiration beziehe ich häufig aus dem Alltag. So kommen mir oft Ideen schon einmal bei einer Tasse grünem Tee, im Gespräch mit Freunden, bei einem Picknick im Park oder spontan auf dem Fahrrad. Aber auch Bücher, Filme oder Musik haben ihren Einfluss auf meine Gestaltung und manchmal ist es auch unerlässlich für mich, bewusst Abstand von allem zu nehmen, beispielsweise in Form einer Reise oder eines Spaziergangs.

An meinem Beruf schätze ich, dass es nie langweilig wird, da man sich immer wieder mit neuen Themen und Inhalten auseinandersetzen muss und sich somit auch mal mit Dingen beschäftigt, mit denen man sonst vielleicht nichts zutun gehabt hätte. Neugier und generelles Interesse sind hierbei Grundvoraussetzungen und geben einem gleichzeitig die Chance bei jedem Projekt seinen Horizont zu erweitern.